Warum daheim schlechtere Luft als bei der Arbeit dulden?

Blogeintrag-ArbeitsstättenverordnungFür Arbeitsstätten gibt es sie längst:
Vorschriften und Handlungsempfehlungen zur Einhaltung von Obergrenzen für die CO2-Konzentration in der Luft. Und diese Vorschriften haben gute Gründe. Es stellt sich die Frage, warum wir zu Hause nicht auf die Einhaltung dieser Grenzwerte pochen. Gerade dort, wo wir mit unseren Kindern leben, sollten wir doch auf eine gesunde Umgebung achten.

Wissenschaftliche Studien haben bereits zu Beginn dieses Jahrtausends einen Zusammenhang zwischen einer zu hohen CO2-Konzentration in der Raumluft und gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Raumnutzer nachgewiesen, z.B. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und Leistungsabfall. Die Studien stellten weiter fest, dass eine niedrigere CO2-Konzentration in der Luft mit einer deutlich erkennbaren Verbesserung der Arbeitsleistung und einem geringeren Krankheitsrisiko einhergeht. Nur konsequent ist es daher, dass sich Arbeitsschutzrichtlinien mit dem Thema beschäftigen. So legen zum Beispiel die „Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A 3.6 genau fest, dass ab einem bestimmten CO2-Gehalt in der Luft ganz bestimmte Maßnahmen zur Verbesserung der Raumluftqualität eingeleitet werden müssen.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen, die uns am Arbeitsplatz nicht zugemutet werden sollten, sollten wir auch zuhause keinesfalls hinnehmen, denn dort halten wir uns in der Regel deutlich länger auf, als am Arbeitsplatz. Das müssen wir auch nicht, denn der Luftfux ermöglicht überall eine Überwachung der Luftqualität unserer Innenräume. Voreingestellte Alarmstufen richten sich genau nach der Arbeitsstättenverordnung, sie können aber auch ganz einfach individuell angepasst werden. Die entsprechenden Handlungsempfehlungen auf dieser Website erklären genau, was zu tun ist, um bei einem bestimmten Wert die Luftqualität zu verbessern.

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