Dicke Luft in der Kindertagesstätte

Luftfux-im-KindergartenDass der Luftfux die Folgen baulicher Probleme konkret nachweist, davon profitiert jetzt eine Kindertagesstätte in Ostwestfalen.

Dort liegen seit der Aufstockung der Räume in 2012 die Spielräume einer Gruppe sowie der Schlafraum für alle Kinder direkt unter dem Dach. Während die Kinder in der unteren Etage unbeschwert spielen können, stöhnten die Kinder in den neuen, oben liegenden Räumlichkeiten über Hitze und Unbehagen. Eine Mutter berichtete, dass sie ihr Kind wegen erhöhter Temperatur und Krankheitssymptomen bereits morgens aus der oben spielenden Gruppe abholen musste. Kaum zuhause angekommen, sei das Kind putzmunter gewesen. Trotz wiederholter Beschwerden bei den zuständigen Ämtern im Sommer 2016 änderte sich nichts an der Situation.

Bis eine Mutter Ihren Luftfux in der KiTa aufstellte. Damit konnten sowohl die Temperaturwerte als auch die für das Wohlbefinden so wichtigen CO2-Werte festgestellt werden. Die KiTa-Leiterin stellte erleichtert fest, wie einfach das war. Auch eine Aufzeichnung der Daten auf den USB Stick ist problemlos möglich. Kurzdarauf war ein Mitarbeiter des Bauamtes vor Ort, um entsprechende bauliche Maßnahmen einzuleiten.

Beschwerden helfen leider nicht immer. Die Dokumentation von Missständen durch konkrete Werte aber durchaus.

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